„Vergolde Deine Präsenz“

Die Präsenzlehre „vergolden“ –  das ist die eigentliche Idee hinter dem Inverted Classroom. Entgegen der recht verbreiteten Befürchtung, dass eLearning die Präsenzlehre in Universität und Schule abschafft, verstehen wir (und viele andere) eLearning als gewinnbringendes Instrument, um gerade den Unterricht vor Ort weiterzuentwickeln.  Im idealtypischen Sinne des Inverted Classrooms soll durch die Auslagerung von Grundlagenwissen in die out-of-class-Phase mehr Raum für Diskussion, Anwendung und Vertiefung des Lernstoffes in der Präsenzveranstaltung (In-Class) entstehen. Wer sich beispielsweise wünscht, mit seinen Studierenden/SchülerInnen mehr ins Gespräch zu kommen, nicht nur an der Oberfläche eines Themenbereichs zu bleiben oder mehr anwendungsorientiert zu arbeiten, sollte in Erwägung ziehen, seine Lehre (oder einzelne Sitzungen) umzudrehen.

Die Reflexion der eigenen (Präsenz)Lehre bildet den Ausgangpunkt für die Einführung und letztlich auch für die konkrete Ausgestaltung des jeweiligen Inverted Classroom Szenarios. Richtungsweisende Fragen, die Einfluss auf die Entscheidung für oder auch gegen ein umgedrehtes Lehrkonzept bzw. auf seine Gestaltungsprinzipien haben können, zeigen sich mit Blick auf den Status Quo sowie mit Blick auf die mögliche Veränderung der eigenen Lehre:

Der Blick auf den Status Quo
Veränderung der eigenen Lehre

Und was mache ich jetzt konkret in der Präsenzphase?

Wie die In-Class-Phase eines Inverted Classrooms genau ausgestaltet ist lässt sich pauschal nicht beantworten, sind die Ansprüche und Bedingungen doch von Fach zu Fach, Thema zu Thema, Studierenden zu Studierenden und Lehrenden zu Lehrenden unterschiedlich. Aus den vorausgegangenen Überlegungen können wir exemplarisch drei Kernaspekte der Gestaltung ableiten, die die meisten Inverted Classroom(-ähnlichen)-Szenarios in ihren Präsenzphasen gemein haben und auch unserer Meinung nach die In-Class-Phase im ICM ausmachen: Aktivität, Kommunikation, Vertiefung/Anwendung. Diese Kernaspekte können auf verschiedenen Wegen realisiert werden. Die nachfolgende Abbildung hält einige Ideen bereit.

 

Wie gestalten Sie Ihre In-Class-Phasen? Welche anderen/zusätzlichen Aspekte sind Ihrer Meinung nach zentral und sollten in der In-Class-Phase verfolgt werden? Teilen Sie gerne Ihre Erfahrungen mit uns!

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