Die Out-of-ClassPhase des ICMs soll mit Videos, Podcasts, Selbstlerntests, Lernzetteln oder interessanten Artikeln angereichert werden. Kurz gesagt: Man braucht Materialien. Die Produktion von neuen Lehr- und Lernmaterialien ist sehr zeitaufwendig. Und eines steht fest: Es können nicht alle wichtigen Inhalte für die eigene Lehrveranstaltung von heute auf morgen und in einer Nacht und Nebel-Aktion erstellt werden.

Muss es aber immer selfmade sein?! Nein, ganz und gar nicht. Warum nicht einfach die Möglichkeiten im World Wide Web nutzen? Auch hierbei gilt wie so oft: Wer sucht, der findet!

Es gibt mittlerweile einige offene und kostenlose Bildungsmaterialien im Internet: Videos, Texte, Audios, Bilder, Grafiken etc.  Diese offenen Bildungsmaterialen werden unter dem Begriff Open Educational Resources (OER) zusammengefasst.

CC BY SA 4.0, Christine Ruthenfranz

Das besondere an OER ist, dass sie durch eine entsprechende Lizenzierung frei und legal weiterverwendet und sogar verändert werden dürfen. Dadurch können die Materialien an die Bedürfnisse der Lehrveranstaltung und Studierenden angepasst werden. Die Veränderung und Anpassung von OER ist sogar erwünscht.
Wie findet man OER? Diese meist unter Creative Commons (CC) lizenzierten OER lassen sich durch entsprechende Filterung in Suchmaschinen, wie bspw. Google, YouTube und Flickr gut finden. (Creative Commons ist eine Non-Profit-Organisation, die offenere Lizenzmodelle als „Alle Recht vorbehalten/All rights reserved“ bereitstellt)

Auf YouTube sind einige Lehrvideos unter Creative Commons-Lizenzen hochgeladen, die man dadurch problemlos in seine eigene Lehrveranstaltung einbinden kann.
Das Medienportal der Siemens-Stiftung stellt viele OER zu naturwissenschaftlich-technischen Themen bereit.
Die Suchmaschine CC-Search findet direkt nur CC lizenzierte Materialien und auch die Google-Suche lässt sich durch die „Erweiterte Suche“ in den Einstellungen unter „Nutzungsrechte“ anpassen (Wie findet man die Google-Einstellung? -> siehe unten Screenshots).

Man kann sehen, dass es einige Möglichkeiten gibt, um OER für seine eigene Lehrveranstaltung zu finden und damit auch für die Out-of-Class-Phase zu nutzen. Wer mehr Informationen zu OER und den richtigen Umgang mit den CC-Lizenzen haben sowie weitere OER-Plattformen kennenlernen möchte, der kann den öffentlichen Informationskurs „Lehre und Lernen öffnen“und den Selbstlernkurs „Einführung in Open Educational Resources“ auf OpenRUB – die Plattform für offene Bildungsmaterialien der Ruhr-Universität Bochum – kostenfrei besuchen.

Abb. 1: Screenshot Google „Erweitere Suche“ unter Einstellungen finden

 

Abb. 2: Screenshot Google „Erweitere Suche“ und nach Nutzungsrechte filtern

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